
Am 28. April besuchten einige Vereinsmitglieder bei sonnigem Wetter das Deutsche Landwirtschaftsmuseum in Hohenheim und nahmen dort an einer spannenden Führung durch Frank Emmerich teil.
Zur Einführung gab es eine kurze Geschichtsstunde zu Hohenheim – von der Entstehung des Hohenheimer Schlosses bis hin zur Entwicklung der Universität Hohenheim und der Landwirtschaft. Das Schloss Hohenheim wurde von Herzog Carl Eugen erbaut, erlebte dessen Fertigstellung jedoch nicht mehr. Später wurde es unter König Wilhelm I. von Württemberg weiter genutzt und zu einer Bildungsstätte zur Verbesserung der Landwirtschaft ausgebaut, aus der die heutige Universität Hohenheim hervorging. Anlass dafür war unter anderem das „Jahr ohne Sommer“ 1816, in dem es zu erheblichen Ernteausfällen und Hungersnöten kam.
Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum gehört heute zu den bedeutendsten agrartechnischen Museen. Die offizielle Eröffnung erfolgte 1977, seine Wurzeln reichen jedoch bis ins 19. Jahrhundert zurück. Das Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung historischer Geräte von Pflügen und Eggen über Erntemaschinen bis hin zu Traktoren und zeigt anschaulich die Entwicklung der Landwirtschaft, unter anderem am Beispiel des Kartoffelanbaus.
Gegen 17 Uhr endete die Führung und die Mitglieder hatten die Gelegenheit, den Tag bei einem gemütlichen Abendessen im Hardy’s ausklingen zu lassen.
