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Kultur & Programm

Dienstag, 28. April 2026

Landwirtschaftsmuseum

Anmeldung

bis 27.03.2026

Treffpunkt

15:15 Uhr
Deutsches Landwirtschaftsmuseum Hohenheim, Garbenstr. 9a

Anfahrt

U5, 6, 12 ab Hauptbahnhof bis Möhringen, dann U3 bis Plieningen

Kosten

20 Euro für Mitglieder
25 Euro für Nichtmitglieder

Teilnehmeranzahl

maximal 30 Personen

Text und Organisation

Axel Alt

Landwirtschaft und Forschung hat in Hohenheim eine  lange Tradition: Schon im Jahr 1818 gründete der württembergische König Wilhelm I. in Hohenheim die land wirtschaftliche „Unterrichts-, Versuchs- und Musteran stalt“, und legte damit den Grundstein für die heutige Universität Hohenheim, die aktuell mit fast 10.000 Stu dierenden in Deutschland die Nr. 1 in Agrarforschung, Food Sciences sowie in Natur-, Wirtschafts-, Sozial- und  Kommunikationswissenschaften ist. 


Grundlagen und Anschauungsmaterial für die Studie renden ist dabei die Sammlung des Museums, das seit  1832 landwirtschaftliche Geräte und Maschinen aus aller Welt zunächst in den Räumen des Hohenheimer  Schlosses auch der Öffentlichkeit zugänglich machte.  1972 wurde schließlich das Deutsche Landwirtschaftsmuseum (DLM) offiziell als Nachfolger des im 2. Welt krieg zerstörten Museums in Berlin gegründet und ständig erweitert.


Heute kann das DLM auf 5.700 Quadratmetern überdachter Fläche seinen Besuchenden Agrargeschichte von den Anfängen maschinengetriebener Fahrzeuge bis in die Neuzeit präsentieren: Zu sehen sind u.a. tonnenschwere Dampfpflüge, die mit bis zu 500 PS riesige Metallpflüge mit Seilen über den Acker ziehen konnten. Im Zentrum der Traktorenhalle finden sich mehr als 70 historische Schlepper und Einachsgeräte, die größtenteils Agrargeschichte geschrieben haben. Vertreten sind bekannte Marken wie Fendt, Hanomag, Lanz, MB oder Porsche. Sogar der weltbekannte Motorsägen-Profi Stihl hat in der Nachkriegszeit Traktoren gebaut.


Und ganz im Sinne des Agrarjahres bildet den Abschluss eine große Sammlung von Erntemaschinen, darunter ein hölzerner Mäher von 1831, mit dem der Amerikaner McCormick den Grundstein für den langen Weg vom einfachen Getreidemäher hin zum selbstfahrenden Mähdrescher gelegt hat. Diese Geschichte der Erntetechnik mit zahlreichen Exponaten führender Hersteller erzählt das DLM in einer extra Halle, die den als maßgeblichen Unterstützer bekannten Namen Helmut Claas trägt. 


Auf dem Rückweg zur Straßenbahn empfiehlt sich dann die Einkehr zu einem gemeinsamen Beisammensein in der historischen Gaststätte Garbe (Selbstzahler:innenbasis). 

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