Weimarer Republik

Das Jahr 1921 dokumentiert den Neuanfang des Verkehrsvereins – mit dem Bau eines Monate zuvor abgebrannten Freilichttheaters im Bopserwald. Im Oktober 1923 wurde eine Auskunfts- und Geschäftsstelle am Gleis 5 des neuerbauten Hauptbahnhofes eingerichtet, und täglich neu erstellte Informationen über Stuttgart, Werbemittel, Broschüren und Hotelzimmer wurden ausgegeben und vermittelt.

Gustav StröhmfeldMaßgeblich dafür verantwortlich war der langjährige Vereinsvorsitzende, Oberregierungsrat Gustav Ströhmfeld. Sein Fleiß für Verein und Stadt sind auch heute noch Legende. Ströhmfeld organisierte zum Beispiel 1927 den ersten Volksfestumzug von Stuttgart auf den Cannstatter Wasen. 1924 schließlich war der Verein als zweibester unter allen deutschen Verkehrsvereinen ausgezeichnet worden – und nur von München überholt. Mit dem neuen Vorsitzenden, Hotelier Ernst Marquardt, und einem festangestellten Geschäftsführer, Oskar Kienzle, entwickelte sich der Verein bis zur Nazi-Zeit zu einen Verein der Geselligkeit, ohne seine Fremdenverkehrsaufgaben zu vernachlässigen. In diese Zeit fiel auch die Umbenennung zum „Verkehrsverein Stuttgart“.

 

Pro Stuttgart Logo“ Der Pro Stuttgart Verkehrsverein e.V. ist eine Privat-Initiative von Freunden der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Unser Verein widmet sich seit dem Jahre 1885der Erhaltung, Förderung und Ausweitung aller gesellschaftlichen und kulturellen Geschehnisse in Stuttgart.”

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