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Bis 1914 war die Arbeit des Vereins für Stuttgart ein gigantischer Erfolg mit zuletzt über 250.000 Besuchern jährlich. Doch mit dem Ausbruch des Krieges war die ganze Freude schlagartig vorbei. Die Stimmung in der Stadt schlug jäh um – kein Klima mehr für Gästebetreuung und Freundschaften. Der Verein versank in einen bleiernen Schlaf.

Einen Hinweis auf diese Zeit gibt es dennoch – auf das Jahr 1916: Verwundete französische Kriegssoldaten waren in Güterwagen nach Cannstatt transportiert worden und dort in einer Turnhalle untergebracht, unter unhygienischen und primitiven Umständen. Mitglieder des Vereins und ihre Ehefrauen halfen den Verwundeten, betreuten und pflegten und versorgten sie. Als Vereinsmitglieder am Heiligen Abend 1916 einige französische Kriegsgefangene in ihre Wohnungen mitnahmen, um dort die Christnacht zu feiern, griff die Gendarmerie ein. Weitere Kontakte mussten anschließend unterbleiben. Durch diese humanitären Aktionen kamen im übrigen die ersten Frauen in den Verein, zunächst nur als freiwillige Mithelfer, ab dem Jahre 1923 dann aber auch als sogenannte ordentliche Mitglieder.

 

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